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Hochglanzverdichten.

Hochglanzverdichten oder auch Gleitschleifen, ist ein mechanisches Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von vorrangig metallischen Werkstücken. Die zu bearbeitenden Werkstücke werden zusammen mit Schleifkörpern (sogenannten Chips) und meist einem Zusatzmittel in wässriger Lösung (Compound) als Schüttgut in einen Behälter gegeben. Durch Bewegung des Arbeitsbehälters entsteht eine Relativbewegung zwischen Werkstücken und Schleifkörpern, die einen Materialabtrag auf Werkstück- Flächen und besonders an den Kanten hervorruft. Das Gleitschleifen ist in der DIN 8589 festgehalten und wird dort Gleitspanen genannt, da nicht immer ein Schleifprozess, sondern verfahrensabhängig auch ein Läppen oder Polieren stattfindet. Nach dem Unternehmen Walther Trowal ("Trommel-Walther"), welches das Gleitschleifen zuerst in einer Trommel industriell nutzte, ist das Gleitschleifen auch unter dem Begriff Trowalisieren® bekannt.

Felgenreparatur.

Aluminiumfelgen können, sofern der Grad der Bschädigung es zulässt, repariert werden. In erster Linie können nur 2-bzw.3-teilige Felgen repariert werden. Hierbei erfolgt der Austausch des Außenbettes oder des Innenbettes. Besonders wichtig ist bei der Durchführung der Reparatur, auch die Felgenschrauben zu erneuern, da diese als Dehnschrauben ausgelegt sind. Eine Verwendung von alten Felgenschrauben (diese sind meist als M7-Schrauben ausgelegt) ist nicht zulässig. Einteilige Felgen können nur oberflächlich behandelt werden (Aufpolieren der Oberfläche). Bei groben Schäden und (tiefen) Rissen ist jedoch ein Austausch der Felge unumgäglich.

Pulverbeschichten.

Das Pulverbeschichten oder die Pulverlackierung ist ein Beschichtungsverfahren, bei dem ein elektrisch leitfähiger Werkstoff mit Pulverlack beschichtet wird.

Wassertransferdruck.

Das Verfahren läuft wie folgt ab: Ein Dekor wird auf einen speziellen wasserlöslichen Polyvinylalkohol-Film gedruckt. Sofern erforderlich werden die zu beschichtenden Teile grundiert und/oder mit einem Grundfarbton (Basislack) überzogen. Der Druckfilm wird auf der Wasseroberfläche des Tauchbeckens ausgelegt und mit Aktivator besprüht. Die Trägersubstanz löst sich auf und gibt das vorher aufgedruckte Dekor in flüssiger Form an die Wasseroberfläche ab. Es bleibt dabei in seiner Form erhalten. Die zu beschichtenden Teile werden durch die schwimmende Farbschicht in das Wasserbad getaucht. Durch den Druck des Wassers wird der Dekorfilm überall gleichmäßig an die Teile gepresst. Er haftet an ihnen an und erzeugt so das gewünschte Muster. Die bedruckten Teile werden gewaschen, um die überschüssige Polyvinylalkohol-Trägerschicht des Films zu entfernen, und anschließend getrocknet. Zum Schutz des beschichteten Dekors werden die bedruckten Teile klarlackiert. Die Wahl des Decklacks und die Qualität der Lackierung bestimmen dabei maßgeblich die Lichtbeständigkeit und Abriebfestigkeit der fertigen Teile.